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Neues Wildbienenhaus entsteht in Ebersberg

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Im Rahmen des freiwilligen ökologischen Jahres an der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamt Ebersberg entsteht eine neue Nisthilfe für Wildbienen. Begonnen wurde im Winter 2021 und es soll noch im Frühjahr 2022 aufgestellt werden. Vor dem Wildbienenhaus wird dann noch eine Blühwiese gepflanzt, damit die Bienen auch ausreichend Nahrung zur Verfügung haben.

Aufgestellt wird es mitten in Ebersberg, in der Nähe des Krankenhauses.

 

Die Planung wird in die Tat umgesetzt.

 

Und die ersten Löcher sind fertig, jetzt fehlen nur noch weitere paar Hundert Stück.

 

Bestückt wird der Kasten ausschließlich mit Röhren (Schilf, Bambus- und Pappröhrchen) und Hartholz, in welches unterschiedlich große Löcher gebohrt werden.

 

Das Wildbienenhaus wurde samt Rahmen angebracht

 

Die ersten Bienchen haben es schon angenommen :-)

Jahresbericht 2021

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Ackerwildkräuter in einem Emmeracker

Ackerwildpflanzen, die entscheidend zur biologischen Vielfalt von Agrarlandschaften beitragen, sind durch die Intensivierung der Landwirtschaft stark rückläufig. Blühende Ackerwildkräuter sind eine wichtige Pollen- und Nektarquelle für Bestäuber, angefangen von den Wildbienen und Hummeln über Schwebfliegen bis hin zu Tag- und Nachtfaltern. Samen von Ackerwildkräutern sind zudem wichtige Nahrungsquelle für Feldvögel. Ackerwildkrautarten ergänzen auch das Trachtangebot für Honigbienen. Hierzu gehören u.a. Feld-Rittersporn, Kornblume, Storchschnabel- und Hohlzahnarten und viele weitere Arten. „Der Landkreis Ebersberg summt“ hatte die Gelegenheit im Randbereich eines ökologisch bewirtschafteten Emmerackers autochthones Samenmaterial von Ackerwildkräutern auszubringen. Das Samenmaterial stammte von einem Forschungsvorhaben der TU-München (Wissenschaftszentrum Weihenstephan Lehrstuhl für Renaturierungsökologie).

Der Echte Frauenspiegel (Legousia speculum-veneris) fängt im Juni zu blühen an (s. Bild unten). Feld-Rittersporn blüht zwischen Mai und August.

Ackerwildkrautschutz in landwirtschaftlichen Betrieben kann auch für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Insbesondere Betriebe mit Direktvermarktung sind an solchen Maßnahmen interessiert. Pflanzen, die als „Unkraut“ abqualifiziert wurden, werden so wieder wertgeschätzt.

Die Einsaat der Ackerwildpflanzen sollte den Blühstreifeneinsaaten vergangener „Summt-Jahre“, mit kommerziellen Blühmischungen, bewusst gegenübergestellt werden. 

Echter Frauenspiegel im Emmeracker

Die Initiative Artenvielfalt im Grünland wurde auch 2021 weitergeführt.

Pflanzen Sie Frühjahrsblüher!

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Liebe Summsumm-Freunde,

zusammen mit dem Unternehmen Lubbe aus Lisse (Nähe Harlem, Niederlande) hat „Deutschland summt“ in den vergangenen Wochen eine Blumenzwiebelmischung entwickelt. Die sechs Zwiebelarten sind alle aus biologisch-kontrollierter Produktion:

  • Krokus (Crocus tommasinianus)
  • Sibirischer Blaustern (Scilia siberica)
  • Schachblume (Fritillaria meleagris)
  • Turkestanische Tulpe (Tulipa turkestanica)
  • Leinblättrige Tulpe (Tulipa linifolia)
  • Armenische Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum)

Die Zwiebelmischung trägt den Namen Mischung „Deutschland summt!“ und kann ab sofort in größerer Stückzahl dort bestellt werden: www.lubbelisse.nl. In einem Beutel sind 40 Blumenzwiebeln enthalten. Sie blühen von Ende März bis Mitte Mai. Lieferungen ab 5 Beutel sollten möglich sein. Die beste Pflanzzeit ist übrigens dafür Ende September bis Mitte November. Als Standorte sollten frische, humose, gut nährstoffversorgte Böden an halbschattigen Standorten ausgewählt werden.

So sind zum Beispiel folgende Grünflächen hervorragend geeignet: Friedhöfe, Grünwälle, Freibad-Grünflächen und Grünflächen vor Rathäusern und Stadthallen.

Neue Wildbienenhäuser in Ebersberg und Steinhöring

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Initative Artenvielfalt im Grünland

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Veranstaltungshinweis: Storchengarten

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Kontakt

Ansprechpartner vor Ort:
Dr. Roswitha Holzmann
Untere Naturschutz- und Abgrabungsbehörde
im Landratsamt Ebersberg
Eichthalstr. 5, 85560 Ebersberg

Tel.: 08092 823 174
Fax: 08092 823 9174
E-Mail: